1877, im 30. Regierungsjahr Kaiser Franz Josefs, machte sich der gerade einmal 16-jährige Sieghartskirchner Michael Berger mit ein paar Kühen auf den Weg nach Wien. Sein Ziel war der
Schlachthof St. Marx, und als er heimkehrte, hatte er Kälber und Schweine „im Gepäck“. Bereits das erste Geschäft des Jungunternehmers war ein Erfolg. 13 Jahre später gründete Michael Berger seinen eigenen Fleischereibetrieb.
Im Jahr 1920 übergab Michael Berger den Betrieb an seinen ältesten Sohn Karl. Die Zwischenkriegsjahre waren eine Zeit des Mangels. Dennoch gelang es Karl, den Betrieb wieder zu einem
florierenden Unternehmen zu machen. Ein Schicksalsschlag veränderte alles. Bei einem Autounfall im Jahr 1939 verunglückte Karl tödlich. Er hinterließ seine Frau Anna und vier Kinder. Die ohnehin harten Kriegsjahre wurden für die Familie nun noch härter. Dennoch gelang es der Witwe, ihre Kinder großzuziehen und den Betrieb für die Familie zu erhalten.
Als Rudolf Berger, Österreichs jüngster Fleischermeister, das Unternehmen 1958 übernahm, setzte der allgemeine Wirtschaftsaufschwung ein und auch mit dem
niederösterreichischen Familienunternehmen ging es rasch bergauf. Das lag vor allem an der Persönlichkeit von Rudolf Berger. Er war Unternehmer mit Leib und Seele, hatte ein Gespür für die Bedürfnisse des Marktes und ein kompromissloses Qualitätsverständnis. Vor allem aber besaß Rudolf Berger Handschlagqualität und Humor. Sein Führungsstil war geprägt von hohem Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitarbeitern und seinen Kunden. Gemeinsam mit seiner Frau Herta, die sich um den Bereich Produktentwicklung kümmerte, gelang es ihm in einer bemerkenswerten Expansionsphase Berger zur österreichischen Qualitätsmarke zu machen und den Betrieb von einem rein regionalen zu einem in ganz Österreich tätigen Unternehmen auszubauen. Sein Ziel war es, Berger als Schinkenspezialisten par excellence zu etablieren. Dieses Ziel hat er mit großem persönlichen Engagement auch erreicht.
Schlachthof St. Marx, und als er heimkehrte, hatte er Kälber und Schweine „im Gepäck“. Bereits das erste Geschäft des Jungunternehmers war ein Erfolg. 13 Jahre später gründete Michael Berger seinen eigenen Fleischereibetrieb.Im Jahr 1920 übergab Michael Berger den Betrieb an seinen ältesten Sohn Karl. Die Zwischenkriegsjahre waren eine Zeit des Mangels. Dennoch gelang es Karl, den Betrieb wieder zu einem
florierenden Unternehmen zu machen. Ein Schicksalsschlag veränderte alles. Bei einem Autounfall im Jahr 1939 verunglückte Karl tödlich. Er hinterließ seine Frau Anna und vier Kinder. Die ohnehin harten Kriegsjahre wurden für die Familie nun noch härter. Dennoch gelang es der Witwe, ihre Kinder großzuziehen und den Betrieb für die Familie zu erhalten.Als Rudolf Berger, Österreichs jüngster Fleischermeister, das Unternehmen 1958 übernahm, setzte der allgemeine Wirtschaftsaufschwung ein und auch mit dem
niederösterreichischen Familienunternehmen ging es rasch bergauf. Das lag vor allem an der Persönlichkeit von Rudolf Berger. Er war Unternehmer mit Leib und Seele, hatte ein Gespür für die Bedürfnisse des Marktes und ein kompromissloses Qualitätsverständnis. Vor allem aber besaß Rudolf Berger Handschlagqualität und Humor. Sein Führungsstil war geprägt von hohem Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitarbeitern und seinen Kunden. Gemeinsam mit seiner Frau Herta, die sich um den Bereich Produktentwicklung kümmerte, gelang es ihm in einer bemerkenswerten Expansionsphase Berger zur österreichischen Qualitätsmarke zu machen und den Betrieb von einem rein regionalen zu einem in ganz Österreich tätigen Unternehmen auszubauen. Sein Ziel war es, Berger als Schinkenspezialisten par excellence zu etablieren. Dieses Ziel hat er mit großem persönlichen Engagement auch erreicht.

