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FAMILIE

der Schinkenmacher

Schinken ist die Leidenschaft unserer Familie. Seit vier Generationen widmen wir uns dem Handwerk der Schinkenherstellung und bis heute inspiriert uns unser Tun Tag für Tag aufs Neue.

Wir gehen weiter, mit Bedacht. Wir wagen Neues – und bleiben doch verbunden mit der Tradition und Sorgfalt, die unsere Familie geprägt hat. Denn wir wissen: Wahrer Genuss braucht Zeit, Geduld, Leidenschaft und Freude.

GESTERN Es war einmal ein beschauliches Dorf in Niederösterreich, Sieghartskirchen genannt. Kaiser Franz Josef regierte noch ein Reich, als sich fernab der Metropole frischer Unternehmensgeist zu regen begann. Ein 16-jähriger Bursche wollte sein Glück versuchen und brach als Viehhändler auf nach Wien. Michael Berger hieß der junge Mann, und als Fleischermeister im Heimatdorf wurde er später zum Begründer eines Familienunternehmens, dessen Passion für Schinken bis heute fortlebt. Was sich wie ein Märchen anhört, war gewiss nicht immer eins und wurde doch zu einer familiären Erfolgsgeschichte, an der wir bis heute mit Herz und Seele weiterschreiben.
HEUTE Aus der kleinen Fleischerei im Heimatort ist längst ein stattliches Unternehmen mit 500 Mitarbeitern geworden. Auch wenn sich viel verändert hat, tragen wir bis heute weiter, was uns wichtig ist: unsere Wertschätzung für Tradition und die Offenheit für Neues. Unsere Freude an gutem Geschmack und die Liebe zum Detail. Unseren Sinn für höchste Qualität und das Bekenntnis für verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Vor allem aber eines: unsere Begeisterung für das Handwerk des Schinkenmachens.

 

MORGEN Sie maturieren, studieren, probieren und suchen ihren Platz in der Welt. Die jüngste Generation unserer Familie wird langsam flügge. Ob manche von ihnen in unsere Fußstapfen treten werden? Wir wissen es nicht. Eines aber wissen wir bestimmt. Dass sie mit Leidenschaft tun, was sie tun. Und darin sind sie uns ziemlich ähnlich.

 

Wir stehen dahinter!

Rudolf Berger
Mag. Rudolf BergerGeschäftsführer„Ich möchte die Marke Berger noch stärker machen und beim Konsumenten entsprechend verankern.“
Claudia Berger
Claudia BergerEinkauf & Filialen„Was uns alle verbindet, ist die Liebe zum Detail. Mit Halbheiten haben wir uns noch nie zufrieden gegeben.“
Herta Berger
Herta BergerProduktentwicklung„Es hat mich schon immer fasziniert, einem Schinken seine unverwechselbare Geschmacksnote zu verleihen.“
Gaby Kritsch
Mag. Gaby KritschMarketing & Verkauf„Wir leben mit den Jahreszeiten, wir beobachten kulinarische Trends und lassen den Gaumen entscheiden.“

·······································   Berger Schinken ·······································

ERFOLGS – GESCHICHTE

seit 1890

Die 1. Generation
Wie alles begann!

Es begann im 30. Regierungsjahr Kaiser Franz Josefs: Der gerade einmal 16-jährige Sieghartskirchner Michael Berger machte sich mit ein paar Kühen auf den Weg nach Wien zum Schlachthof St. Marx. Als er heimkehrte, hatte er Kälber und Schweine „im Gepäck“. Bereits das erste Geschäft des Jungunternehmers war ein Erfolg. 13 Jahre später gründete Michael Berger seinen eigenen Fleischereibetrieb.

1890: Eröffnung des ersten Fleischerei-Betriebes
1896: Die Berger Selcherei kommt dazu – damals ein eigenes Gewerbe
1906: Gold für Berger auf den Kochkunst-Ausstellungen in Paris und Wien
1915: Das erste Auto, Marke „Adler“, wird für den Fleischtransport eingesetzt

Die 2. Generation
Schicksalsjahre einer Unternehmerfamilie!

Im Jahr 1920 übergab Michael Berger den Betrieb an seinen ältesten Sohn Karl, den Großvater des heutigen Firmeninhabers Rudolf Berger. Die Zwischenkriegsjahre waren eine Zeit des Mangels. Dennoch gelang es Karl, den Betrieb wieder zu einem florierenden Unternehmen zu machen. Ein Schicksalsschlag veränderte jedoch alles. Bei einem Autounfall im Jahr 1939 verunglückte Karl Berger tödlich. Er hinterließ seine Frau Anna und vier Kinder. Die ohnehin harten Kriegsjahre waren für die Familie eine besondere Herausforderung. Dennoch gelang es der Witwe, mit der Hilfe ihres Sohnes Michael, das Geschäft durch die schwierigen Kriegsjahre zu führen.

Die 3. Generation
Getragen vom Geiste des Aufschwungs!

1958 übernahm Rudolf Berger, Österreichs jüngster Fleischermeister, das Unternehmen und führte es mit zahlreichen Innovationen steil nach oben. Als Unternehmer mit Leib und Seele hatte Rudolf Berger ein Gespür für die Bedürfnisse des Marktes und ein kompromissloses Qualitätsverständnis. Sein Führungsstil war geprägt von hohem Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitarbeitern und seinen Kunden.

Gemeinsam mit seiner Frau Herta, die sich um den Bereich Produktentwicklung kümmerte, gelang es ihm, Berger von einem regionalen Unternehmen zur österreichweiten Qualitätsmarke zu machen. Sein Ziel war es, Berger als Schinkenspezialisten par excellence zu etablieren. Dieses Ziel hat er mit großem persönlichen Engagement auch erreicht.

1977: Beginn der Bauarbeiten für das neue Betriebsgebäude Sieghartskirchen auf 55.000 m² Fläche
1990: Verleihung des Staatswappens im Zuge der 100-Jahr Feier
1998: Das Unternehmen wird nach ISO 9001 zertifiziert
1999: Der in Wien angesiedelte Zerlegebetrieb wird nach Sieghartskirchen übersiedelt
2000: Zubau Verpackung und Expedit
2002: Neue, exklusive Selbstbedienungs-Schinken-Linie kommt auf den Markt

Die 4. Generation
Fortschrittlich in die Zukunft

Seit 2003 führt Mag. Rudolf Berger, gelernter Fleischermeister und BWL-Betriebswirt gemeinsam mit seiner Frau Claudia Berger, seiner Mutter Herta Berger und seiner Schwester Mag. Gaby Kritsch, das Unternehmen.

Als Österreichs führender Schinkenproduzent bietet Berger bereits über 45 verschiedene Schinkenspezialitäten an und gilt als Pionier bei der traditionell, gentechnikfrei hergestellten Fleischproduktion. Themenfelder wie Regionalität, Fairness und Steigerung der regionalen Wertschöpfung sind gelebte Realität.

2003: Eröffnung des Fabriksverkaufes in Sieghartskirchen.
Erfolgreiche Zertifizierung des Produktionsbetriebes nach IFS-Norm
2004: Ausbau des Exports nach Deutschland, Tschechien, Ungarn und in die Slowakei.
Eine neue, hochmoderne Sliceranlage wird installiert
2007: Offizielle Eröffnung der neuen Schinkenproduktion durch LH DI Dr. Erwin Pröll und BM DI Josef Pröll im Beisein von über 400 geladenen Gästen
2008:  Umbau und Erweiterung der Füllerei und Kutterei.
Inbetriebnahme der vierten Slicerlinie
2009: Nachhaltiges Konzept „REGIONAL-OPTIMAL“ als Garant für traditionell, gentechnikfrei hergestellte Fleischprodukte wird ins Leben gerufen.
Inbetriebnahme der neuen Kühlräume für Slicerwaren sowie des Neuzubaus für die komplette Leergutlogistik
2011: Umbau und Wiedereröffnung des Hausgeschäftes in Sieghartskirchen
2012: Errichtung einer 1.076 m² großen Solarwärmeanlage zur Gewinnung von Prozesswärme, welche zum Kochen und Pasteurisieren von Würsteln und Schinken verwendet wird
2014: Im Sinne der Nachhaltigkeit: Errichtung einer 1.700 m² großen Photovoltaik-Anlage – der Strom wird direkt zur Kühlung und Klimatisierung verwendet